Hallo!

Viel Spaß beim Lesen meiner Geschichten!

12 Juli 2010

Geschwafel

Ach, Gottchen. Diese Hitze. Stolze 40°C waren es heute tagsüber. Dienstags soll es ja wieder ein wenig abkühlen. Und an meinem Geburtstag am Mittwoch sind es wieder 30°C, na das kann ja was werden!
Nun, unser Wunsch, dass der Winter endlich ein Ende nehme, ist allen Anschein nach erfüllt worden. Herzlich Willkommen globale Erderwärmung!
Im Momente leide ich an chronischer Lustlosigkeit. Aber wer tut das nicht bei diesen Temperaturen? Am liebsten würde ich den ganzen Tag in dem schönen, kühlen Keller vor mich hin dösen. Oder den ganzen Tag unter der Dusche stehen. Das wäre auch eine nette Alternative, aber das wäre, glaube ich, nicht unbedingt förderlich für geringe Wasserkosten.
Am Wochenende war ich in Berlin, deshalb kam leider nichts neues, obwohl ich im Moment quasi überlaufe vor Ideen. Zwar sind nicht alle es Wert, auch aufs Papier gebracht zu werden aber einige schon, denke ich zumindest. An sich war das Wochenende wundervoll, aber leider stellte sich schnell heraus, dass es Begleiterscheinungen aufwies. Nun ja. Heißt es nicht Nehmen und Geben. Für alles muss man bezahlen. Selbst für ein schönes Wochenende. Doch ich bin der Meinung, dass es eindeutig überteuert war. Aber naja, Berlin ist nun mal die Hauptstadt. Da muss man anscheinend mit Wucher rechnen. Der Preis für diese zwei Tage lag bei stolzen 29 Mückenstichen. Toppt das mal!. Es juckt wirklich überall! Aber zum glück gibt es kühlendes Fenistilgel. Ansonsten würde ich mich, glaube ich, wie ein Tier im Schlamm wälzen. Sähe bestimmt lustig aus.
Hach, ich beginne schon wieder zu schwafeln und über Gott und die Welt zu reden, dabei wollte ich eigentlich eine Geschichte schreiben. Aber naja, man muss auch mal spontan sein. Und wenn ihr die Geschichte lesen wollt müsst ihr diesen Text nun mal mitlesen. Zumindest dieses Mal, denn ich werde irgendwann, wenn ich den Drang dazu verspüre, ohne Absatz und total Übergangslos, mit meiner Geschichte anfangen. Ja, das Überraschungsmoment, war schon immer ein sehr wertvolles und wichtiges Bestandteil. Tue immer etwas unerwartetes! Verwirr deine Gegner!
Ja, es ist in der Tat viel zu heiß. Da wird man ganz kirre!  Dass merkt man unteranderem, wenn man diesen sinnlosen Text ohne Raffinessen und Inhalt liest. Und wie anspruchsvoll er doch ist! Applaus, Applaus! Das ist so schön, die ganzen Wörter, die mir Tagsüber so durchs Köpfchen schwirren einfach mal festzuhalten. Ohne darüber nachzudenken. Manche von euch werden sich jetzt Fragen warum ich diesen Text niederschreibe. Die Antwort ist ganz einfach: Weil es MEIN Blog ist und hier veröffentliche ICH, was ICH will. Und wenn ihr MEINE Geschichten lesen wollt müsst ihr wohl oder übel, dieses uninteressante Zeug lesen. Ja ja, die Welt ist schon grausam. Aber was will man machen! So war es und so wird es immer sein. Jeder wird irgendwann einmal unterdrückt. Diesmal sitze ich am längeren Hebel. Nun theoretisch gesehen könntet ihr oben auf das niedliche, rote X klicken und diesen Blog schließen, aber das wäre ja langweilig. Vergesst das am besten ganz schnell wieder! Ist eine doofe Idee. Wo bleibt denn da der Spaß? Seht es als Herausforderung! Wenn ihr es schafft diesen Text zu Ende zu lesen, dann bekommt ihr zwar nichts, aber ihr könnt stolz von euch behaupten, dass ihr es geschafft habt. Das ist auch mal was! Weniger ist manchmal mehr! Die kleinen Dinge machen das Leben lebenswert, nicht wahr meine Lieben?
Hier kommt sogar ein Witz. Also passt auf: Was ist blau, lebt 10 Meter unter der Erde und frisst Steine? Na, wisst ihrs? Na los, ist doch gar nicht so schwer. Einfach ein bisschen drüber nachdenken. Oder ich sag‘s euch einfach. Trommelwirbel bitte: Ein blauer, zehn-Meter-unter-der-Erde lebender Steinfresser!
Na seht ihr war doch ganz einfach oder? Hach sind wir heute wieder komisch. Und nun reden wir auch noch im Plural von uns. Wir werden doch wohl nicht schizophren, Fräulein Ruppert?
Ist ja schon ein ganz schönes Stück Text hier. Ich bin beinahe schon stolz. Aber auch nur beinahe. Ich habe heute das Lied "Hier kommt Kurt" von Frank Zander gehört. Wollt ich nur mal gesagt haben. Damit ihr's wisst. Ist unglaublich spannend nicht wahr? Ich mag das Kostüm aus dem Video. Und noch mehr unnütze Informationen, herrlich! Ich schmeiße damit geradezu um mich!
So, das war eindeutig genug zu meiner Person. Ich könnte jetzt mit der Geschichte anfangen. Ich KÖNNTE, muss ich aber nicht. Denn ich bin die Autorin dieses Textes. Ich habe die Macht! Oh je und größenwahnsinnig bin ich auch. Welch eine Kombination. Geschichte, deine Meisterin befiehlt dir zu erscheinen:
Geschichte: Er versprach ihr, damals in der wehen Stunde ihrer Trennung, dass sie sich, wenn des Maies erste Morgenröte erscheine, wiedersehen würden. Er versprach es und sie, so naiv und so gutmütig, glaubte es ihm. Voller freudiger Erwartungen, sehnte sie sich nach ihrem baldigen Aufeinandertreffen. Allein der Gedanke daran, erquickte ihr Herz auf eine Weise, die nur er herzuführen vermochte. Denn er war derjenige, den sie begehrte. Er war derjenige, nachdem sie sich, seit jener zweisamen Nacht sehnte.
Seine Worte, so süß wie der Gesang einer Nachtigall, vermochten es sie immer aufs Neue, da hinschmelzen zu lassen.
Sie lauschte ihm voller Entzücken und glaubte all seine Versprechungen. Sie glaubte dem edlen Ritter, weil sie ihn liebte. Seit der Nacht im Walde, gehörte ihm ihr Herz. Und er erkor auch sie damals zu seiner Herzdame, so glaubte sie. Doch noch war es ein Geheimnis, das sie beide hüteten. Es verband sie. Er wollte in sein Heimatdorfe zurückkehren um alles für die baldige Vermählung vorzubereiten, so sagte er es ihr. Und so glaubte sie. Und heute, wenn das warme Licht der Sonne, die erste Mainacht vertrieb, würde er zu ihr zurückkehren. So glaubte sie. Sie stand auf ihrem Balkon und blickte über das Land. Erwartungsvoll, immer Richtung Norden schauend, wartete sie auf seine Ankunft.
Sie wartete auf ihren Verlobten, und sie hoffte, dass all das Warten, nicht vergebens sei.
Sie fror, nur in ihrem Seidennachtkleid stand sie hier auf dem Balkon. Es war noch Nachts, nicht einmal, das zarte Licht der Morgendämmerung, die das baldige Erscheinen der Sonne ankündigte, war eingetreten. Doch egal wie sehr sie sich dazu bewegen wollte, noch einmal, sei es auch nur für wenige Stunden, in die wogenden Arme des Schlafes zu gleiten, es gelang nicht. Zu aufgeregt war sie. Nicht einmal der werte Herr Papa, wusste von der heimlichen Verlobung, und heute würde ihr Ritter bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten. Und der Herr des Hauses würde voller Stolz seine Einwilligung geben. So glaubte sie.
Er konnte nicht anders. Reich und erhaben war er, doch das war nicht der einzige Grund, wieso ihr Vater zustimmen musste. Wenn doch der Andere, viel ausschlaggebender und erfreulicher war. Ihre Liebe hatte schon nach dem ersten Beischlaf Früchte getragen. In jener Nacht, als er ihre Unschuld nahm, still und heimlich in dem Wäldchen, ganz nah. In jener Nacht hatte er ihr auch ein Geschenk gemacht. Zwei Monate so sagte er, verbrachte er in dem anderen Königreich. Und sie wartete auf ihn, voller Hoffnungen rannte sie, seit seinem Aufbruch, Tag für Tag nach dem Erwachen zu ihrer Magd um nach einem Briefe ihres Ritters zu Fragen. So süße Zeilen, vermochte nur er aufs Papier zu bringen, da sie aus seinem Herzen kamen, so glaubte sie. Mit jedem Brief verliebte sie sich mehr und mehr in ihn. Doch nach einer Zeit blieben die geliebten Briefe zu ihrem großen Bedauern aus. Er war zu sehr mit den Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, so glaubte sie.
Ihre Magd war die Einzige Unbeteiligte, die von dieser Nacht wusste. Es wäre ohnehin unvermeidbar gewesen. Spätestens als das Blut, dass hätte an ihren weißen Schenkeln herunterlaufen sollen, nicht kam, hätte ihre Magd, und mittlerweile auch treue Freundin, davon erfahren.
Sie stand auf ihrem Balkon und wartete auf ihren Verlobten, bereits zu so früher Stund. Als Fremder kam er in ihr Dorf und eroberte das Herz eines jeden Weibes im Sturm, doch entschieden hatte er sich für sie. So glaubte sie zumindest. Das schönste Kind im Dorfe, jung und unberührt. Sie wartete auf ihn den ganzen Tag. Die Mittagsstunde war bereits eingetreten und er kam nicht. Sie wartete. Tage, Monate, doch er kam nicht.
Und erst nun erkannte sie, dass jene Nacht ihr junges Leben zerstört hatte. Blind vor Naivität der Jugend, hatte sie sich ins Unglück gestürzt. Sie hatte sich von ihm so berühren lassen, wie es sich nur für den Ehegatten geziemt. Und nun bereute sie. Nun wurde ihr klar, dass sie nicht seine Herzdame, die Auserwählte war, sonder die naive Jungfer, die sich ein säuseln lies, durch seine Lügen und sich ihm hingab. Dies wusste sie. Die, die dann vergebens auf ihn wartete. Ohne Liebe hatte er sie berührte und ihr mehr genommen als nur die Chance auf eine glückliche Ehe. Nicht nur ihre Kindlichkeit, Naivität und Unschuld, sondern den Glauben an die wahre Liebe. Das Kind, das sie von nun an immer an ihre Sünde der Jungend, an ihre einzige Liebe erinnern sollte, erblickte das Licht der Welt und die Jahre zogen ins Land. Ihre Schönheit verflog und ihr damals so lieblich Anlitz erstarrte im Tode zu einer Maske der Verbitterung.

2 Kommentare:

  1. ich find es ist gut geschrieben.
    Aber diese seite der liebe ist traurig,
    aber so ist meistens die Realität.

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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